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Chininum arsenicosum (Chinin‑ar.)

Chininum arsenicosum (Chinin‑ar.) steht im Repertorium in 178 Rubriken. Davon sind 11 Single-Rubriken, in denen nur dieses Mittel steht, und 2 kleine Rubriken mit höchstens zwei weiteren Mitteln. Die Schwerpunkte liegen bei der Angst, der Ruhelosigkeit, der Furcht, den Kindern und den Wahnideen. Aus ihnen ergibt sich das Bild eines von Atemnot und Erschöpfung bedrängten, unruhigen Menschen.

Angst bei Atemnot

Die Angst ist mit achtzehn Rubriken die größte Gruppe, und fast alle spezifischen Rubriken bilden sie körperlich ab. Verzeichnet sind Angst bei Schweratmigkeit durch Tuberkulose, bei Diphtherie und im Sitzen: Die Person muss sitzen, nach vorn gebeugt, wenn möglich bei geöffnetem Fenster. Die Furcht vor Unheil tritt nachts auf.

Ungeduld im Fieber

Die Ungeduld ist an intermittierendes Fieber gebunden, in zwei Single-Rubriken. Der Gedanke an Beschwerden löst Frostschauer aus. Die Reizbarkeit tritt vor Kopfschmerzen auf. Eine Single-Rubrik hält den Verlust der Sprache bei Epilepsie fest.

Erschöpfung

Eine Wahnidee lautet, die völlige Erschöpfung nicht ertragen zu können, eine zweite verbindet die Wahnidee mit Blutung. Die King-Pin-Rubrik „Störungen – Abneigung gegen“ steht im Zusammenhang mit dem Wunsch, die gegenwärtige Lage unverändert zu bewahren.

Zusammenfassung

Chinin‑ar. zeigt Angst, die an Atemnot gebunden ist, Ungeduld im Wechselfieber und eine Furcht vor Erschöpfung. Das Bild ist deutlich, die Zahl der Single-Rubriken aber begrenzt.

Alle Rubriken dieses Mittels, die Arzneimittellehre und die Fallarbeit finden Sie in Rathmer’s Repertorium.

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