Repertorium › Arzneimittel im Repertorium
Magnesium phosphoricum (Mag-p.)
Magnesium phosphoricum (Mag-p.) steht im Repertorium in 163 Rubriken. Davon sind 9 Single-Rubriken, in denen nur dieses Mittel steht, und 7 kleine Rubriken mit höchstens zwei weiteren Mitteln. Die Schwerpunkte liegen bei den Wahnideen, der Sprache, der Furcht und der Überempfindlichkeit. Das Bild ist das eines Menschen, bei dem Verkrampfung, Berührung und Sprechen eng zusammenhängen.
Verkrampfung
Der Orientierungspunkt ist der Krampf. Eine Single-Rubrik lautet „Beschäftigt – Verkrampfung bei Beschäftigung“, eine zweite verknüpft das Stottern mit einer Zusammenschnürung des inneren Halses, und die kleine Rubrik nennt krampfhaftes Stottern. Hinzu treten die Täuschung, sich nicht bewegen zu können, und das Wegtragen von Dingen von einer Stelle zur anderen und zurück. Der Körper scheint sich zu verengen, wo Tätigkeit verlangt wird.
Berührung und Überempfindlichkeit
Berührung wirkt schwer: Unter den kleinen Rubriken steht die emotionale Belastung bis zur Ohnmacht, sowohl bei Berührung als auch bei Kindern. Dazu passen Überempfindlichkeit, Erregung, Ruhelosigkeit und Weinen, die unter den häufigsten Hauptrubriken stehen.
Todesgedanken und Rückzug
Die Wahnideen kreisen um das Sterben: sterben zu müssen, an Tetanus mit Schmerz im rechten Unterschenkel, und die Vorstellung, beim Erwachen sei eine andere Person im Zimmer. Daneben stehen der Wunsch, in launischer Stille zu sitzen, ein innerer Freiheitsdrang und das Sprechen mit sich selbst über die eigenen Schmerzen. Studieren verschlimmert, und nach Hitze stellt sich Vergesslichkeit ein.
Zusammenfassung
Magnesium phosphoricum zeigt im Repertorium einen angespannten, berührungsempfindlichen Menschen, dem Verkrampfung und innere Enge nahe sind und der in der Stille Zuflucht und im Freiheitsdrang ein Gegengewicht sucht.
Alle Rubriken dieses Mittels, die Arzneimittellehre und die Fallarbeit finden Sie in Rathmer’s Repertorium.
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