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Ptelea trifoliata (Ptel.)

Ptelea trifoliata (Ptel.) steht im Repertorium in 118 Rubriken. Davon sind 11 Single-Rubriken, in denen nur dieses Mittel steht, und 4 kleine Rubriken mit höchstens zwei weiteren Mitteln. Die Schwerpunkte liegen bei den Wahnideen, dem frohen Gemüt und der geistigen Verwirrung, dazu bei Eile, Gedanken, Lesen und Pflicht; in der Gesamtzahl führen Traurigkeit, Empfindlichkeit und Reizbarkeit. Das Bild ist das einer wechselhaften Stimmung, in der Pflichtgefühl und Selbstvorwurf eine eigene Rolle spielen.

Pflicht und Selbstvorwurf

Die Pflicht ist das auffälligste Thema. Die Person erfüllt sie nur oberflächlich, und die Wahnidee kehrt dies ins Innere: Sie glaubt, ihre Pflichten vernachlässigt zu haben und oberflächlich gewesen zu sein, so die Single-Rubrik „Wahnideen – vernachlässigt – Pflichten vernachlässigt, sie/er habe ihre/seine – oberflächlich gewesen, sie/ er wäre in ihren/seinen Pflichten“. Das lässt sich lesen als ein Gewissen, das stärker wirkt als die Leistung.

Stimmungswechsel

Die Heiterkeit kommt nach dem Essen und kippt eine Stunde später in Niedergeschlagenheit. Die Traurigkeit ist die häufigste Rubrik, daneben stehen Empfindlichkeit und Reizbarkeit. Gespräche machen die Person schnell ärgerlich.

Verwirrung, Eile und Sinne

Die geistige Verwirrung verbindet sich mit fehlendem Appetit und verschlimmert sich beim Steigen. Mit Kopfschmerz und heißem Gesicht tritt Eile auf. Nachts nach Mitternacht, gegen fünf Uhr, drängen Gedanken heran. Namen kann die Person nicht lesen, und beim Erwachen fehlt ihr die Sprache. Geräusche bleiben länger im Ohr.

Zusammenfassung

Ptelea zeigt eine reizbare, empfindsame Verfassung mit schwankender Stimmung und einem Pflichtgefühl, das sich in Selbstanklage verkehrt. Verwirrung und Hast begleiten den Wechsel, die Sinne wirken nach.

Alle Rubriken dieses Mittels, die Arzneimittellehre und die Fallarbeit finden Sie in Rathmer’s Repertorium.

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