Repertorium › Arzneimittel im Repertorium
Sarsaparilla officinalis (Sars.)
Sarsaparilla officinalis (Sars.) steht im Repertorium in 266 Rubriken. Davon sind 11 Single-Rubriken, in denen nur dieses Mittel steht, und 7 kleine Rubriken mit höchstens zwei weiteren Mitteln. Die Schwerpunkte liegen bei den Wahnideen, dem Auffahren, der Traurigkeit und der Furcht. Das King-Pin-Symptom lautet „Traurigkeit – Schmerz – durch“.
Schmerz und Traurigkeit
Das King-Pin-Symptom setzt die Traurigkeit in Beziehung zum Schmerz; in den älteren Repertorien stand dort nur Sarsaparilla. Die Traurigkeit hat ihre eigene Tageszeit: Sie bessert sich am Vormittag. Daneben stehen Weinen beim Urinieren und eine Ungeduld durch Jucken, die den Körper in das Gemüt hineinreichen lassen.
Klimakterium und Gesundheit
Mehrere Single-Rubriken betreffen die Wechseljahre: die Furcht, in der Menopause nicht zu genesen, Zweifel während der Menopause und ein Zustand, den die Rubrik als „fürchtet dennoch, nicht gesund zu werden, im Klimakterium“ beschreibt. Der Zusammenhang erscheint auch von der anderen Seite, in einer kleinen Rubrik, die die Furcht, nicht wieder gesund zu werden, mit Ausgeglichenheit verbindet.
Arbeit, Laune und Gesten
Der Nachmittag ist Zeit der Betriebsamkeit: Workaholic, Geschäftigkeit und Launenhaftigkeit stehen dort. Die Stimmung ist mürrisch, auch „Mürrisch – Fliege an der Wand, durch eine“. Die Hände kratzen die Oberschenkel oder spinnen und weben. Eine Wahnidee ist die vom Sog, der ans Bett fesselt.
Zusammenfassung
Sarsaparilla erscheint als ein Mittel, in dem Leiden, Sorge um die Genesung und Betriebsamkeit zusammenkommen; die Traurigkeit hängt am Schmerz, die Gereiztheit an Kleinigkeiten, und die Arbeit füllt den Nachmittag.
Alle Rubriken dieses Mittels, die Arzneimittellehre und die Fallarbeit finden Sie in Rathmer’s Repertorium.
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